Organotherapie - Katz Daheim

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Organotherapie

Tierheilpraxis > Therapieformen

„Herz heilt Herz, Niere heilt Niere“ (Paracelsus, ca. 1500 n.Chr.)


Unter „Organotherapie“ versteht man die „Verwendung aufbereiteter tierischer Organe, Sekrete und Gewebe zu therapeutischen Zwecken“. Damit ist die Organotherapie eine Therapieform, die auf die menschheitsgeschichtlich sehr weit zurückliegende Vorstellung zurückgeht, die Zuführung (d.h. im Falle der frühen Kulturen der Verzehr) von Organen von Haus- und Beutetieren verhelfe dem Menschen dazu, sich die Eigenschaften dieser Tiere anzueignen.

Die heutige Organotherapie wurde von Rudolf Steiner entwickelt und hat mit den oben geschilderten archaischen Vorstellungen nichts mehr zu tun. Vielmehr setzt die Organotherapie Organpräparate von Tieren (Rindern und Schweinen), die nach speziellen Verfahren aufbereitet und/oder gemäß homöopathischer Vorschriften potenziert wurden, in Form von Fertigarzneimitteln ein. Damit ist die Organotherapie eine organspezifische Therapie – durch die Zuführung von Bestandteilen eines gesunden Organes eines Tieres soll ein krankes Organ eines anderen Tieres geheilt werden.

Die Heilung erfolgt jedoch nicht durch die Zuführung von stofflichen Bestandteilen (wie z.B. bei der „Frischzellenkur“), sondern durch die Bereitstellung von Information: Es wird davon ausgegangen, dass neben den Gewebebestandteilen des jeweiligen Organes, die im organotherapeutischen Arzneimittel enthaltenen sind, gleichzeitig auch die Informationen enthalten sind, wie gesunde Organe richtig funktionieren. Diese Informationen sollen im Zielorgan Stoffwechselprozesse in Gang bringen, die zu einer Regeneration dieses Organs bzw. seiner Organfunktionen führen, d.h., sobald das organotherapeutische Präparat sein homologes Zielorgan erreicht, werden dort Reize zur Regeneration des entsprechenden Gewebes gesetzt.

Hier wird bereits deutlich, dass die Organotherapie ihren Platz vor allem bei der Behandlung von chronischen und/oder degenerativen Erkrankungen hat. Solange Organe noch nicht vollständig durch krankhafte Prozesse bzw. durch altersbedingte Degeneration zerstört sind, können mit der Organotherapie Impulse zur Regeneration gesetzt werden – auf diese Weise kann, insbesondere beim alten Patienten, bei dem aufgrund fortgeschrittener Prozesse eine Heilung vielfach nicht mehr möglich ist, immer noch eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden.

Wichtige Einsatzgebiete der Organotherapie sind mithin:

· Geriatrie: Stabilisierung aller im Alter nachlassender Organfunktionen, insbesondere auch der kognitiven Funktionen – Vorbeugung von Altersdemenz

· Degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates: Arthrose, Spondylose, Bandscheibenerkrankungen, Bänder- und Sehnenschäden etc.

· Nachlassende Organfunktionen: Chronische Niereninsuffizienz, Hepatosen, Pankreasdysfunktionen etc.

· Herzmuskelschäden

· Immunologische Störungen und Autoimmunerkrankungen: felines Asthma, Atopie etc.

· Begleitende Tumorbehandlung

Die Organotherapie ist nebenwirkungsarm und sehr gut verträglich, in Einzelfällen kann es lediglich zur sogenannten „homöopathischen Erstverschlimmerung“ kommen.


Ich arbeite mit organotherapeutischen Präparaten der Firmen

· Wala: Organotherapie der anthroposophischen Therapierichtung
Hier sind den Organpräparaten (vom Rind) verschiedene, nach den Vorschriften des Homöopathischen Arzneibuches (HAB) aufbereitete Substanzen aus dem Pflanzen- und Mineralreich zugesetzt

· Heel: Organpräparate mit homotoxikologischer Konzeption
Hier werden Organpräparate (vom Schwein) mit intermediären Katalysatoren, die den Stoffwechsel in der Zelle und damit deren Energieversorgung verbessern sollen und homöopathisierten Allopathika (= schulmedizinisch-chemische Medikamente), die Therapieschäden durch synthetische Arzneimittel beheben sollen, kombiniert

· vitOrgan: reine Organpräparate (von Rind und Schwein)

Hinweis gem. §3 HeilMWerbG: Bitte beachten Sie, dass die hier vorgestellten Therapiemethoden zur naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin gehören und wissenschaftlich (im Sinne der Schulmedizin) nicht anerkannt sind. Alle Angaben über Eigenschaften, Wirkungen, Indikationen der vorgestellten Therapiemethoden beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen von Anwendern der Therapiemethoden. Es werden keine Heilaussagen oder Heilversprechen getroffen.
 
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